Donnerstag, 14. Juli 2016

Ein paar Eindrücke von unserem Urlaub auf La Palma

Die schönsten, angenehmsten Tage sind nicht die, an denen großartige, aufregende Dinge passieren, sondern die mit den einfachen, netten Augenblicken, die sich aneinanderreihen,
wie Perlen auf einer Schnur.
Lucy Maud Montgomery

Hallo ihr Lieben,


herzlichen Dank für euren Beusch auf meinem kleinen Blog. Fühlt euch lieb für die netten Kommentare geknuddelt *freu*

Heute möchte ich euch ein paar Eindrücke von unserem schönen Wanderurlaub auf der Isla Bonita (La Palma) zeigen. La Palma gehört zu den Canaren und ist eine der jüngeren Schwestern von Gran Canaria und Fuerteventura. Ich habe alle Bilder mit dem SmartPhone aufgenommen. Bitte entschuldigt deshalb die Qualität, aber in diesem Jahr hatte mein Schatz die große Kamera dabei.


Der Blick am frühen Mittwochmorgen vom Balkon in Richtung Süden. Es sieht bedrohlicher aus, als es ist. Die Wolken haben sich tagsüber komplett aufgelöst. Hier kommt dann eine Aufnahme von der Terrasse des Restaurants, kurz vor dem Sonnenuntergang. Wir konnten jeden Morgen und Abend draußen unsere Mahlzeiten genießen.

Wie es sich auf La Palma gehört, waren wir viel wandern. Eine große Wanderung führte uns vom Mirador de Los Andenes auf ca. 2.200m gelegen und nicht weit vom höchsten Berg der Insel hinunter nach San Domingo. Der erste Stopp war in Roque Faro, dort gab es eine erfrischende Bitter Lemon. Von dort ging es nach San Antonio und nun waren es nur noch 4km bis zum Ziel. Doch die hatten es in sich: Kopfsteinpflaster bei gefühlten 15% Gefälle. Ich brauchte meine Hände für die Wanderstöcke, und habe keine weiteren Bilder gemacht. Aber ich kann euch sagen, das war echt anstrengend, die nächsten zwei Tage habe ich alle Muskel in den Beinen kennengelernt *zwinker*

Bus fahren macht auf La Palma Spaß. Wir haben uns eine aufladbare Karte gekauft und sind immer wieder nach Los Llanos gefahren. Diesen Park haben wir nun endlich auch besucht, dabei sind wir zum 4. Mal auf der Insel gewesen. Gestaltet hat ihn ein Schüler des auf Lanzarote sehr verehrten Künstlers Manrique. Einfach den Farbrausch genießen.

Natürlich konnten wir auch die kleinen Eidechsen beobachten. Die sind so herrlich neugierig und mit etwas Geduld und Ruhe hat man das Vergnügen, sie mit Keksen zu füttern. Auf einem Spaziergang haben wir eine ganze Stunde in der Nähe von El Paso auf einem Mäuerle gesessen und unsere Kekse und Wasser mit ihnen geteilt. Das hat so viel Freude bereitet, zu sehen, wie die Tiere immer mutiger wurden und man konnte hören, wie die Kekse geknabbert wurden *freu*


Eine ganz besondere Wanderung konnten wir dank des Wanderfestivals, das von der Inselverwaltung veranstaltet wurde, machen. Am Samstagabend wurde eine 5km lange Nachtwanderung vom Roque de Los Muchachos zum Mirador de Los Andenes angeboten. Zuerst haben wir am Roque auf den Sonnenuntergang gewartet.
Die Athmosphäre auf La Palma ist so rein, dass sich dort auf dem Dach der Insel mehrere Staaten zu einem großen Observatorium zusammen getan haben, um dort das Weltall und die Sonne zu beobachten. Weltweit gibt es nur drei Plätze, die dafür geeignet sind: Chile, Hawaii und eben La Palma. Hier könnt ihr ein paar der Anlagen sehen. So langsam schwindet das Licht, jetzt dauert es nicht mehr lange. Leider haben wir den "grünen" Streifen im Moment des Sonnenuntergangs nicht sehen können. Der ist wohl nur gaaaaanz selten zu beobachten.

Die Sonne ist weg, hier ein Blick zurück, das Restlicht, bevor es wirklich total schwarz wurde. Seht ihr den Mond? Ganz in der Ferne, als Minipunkt konnten wir daneben den Jupiter sehen, hier auf dem kleinen Foto ist das leider nicht möglich, aber ich denke, der Eindruck ist genial, oder? Weitere Nachtaufnahmen waren mit dem Smartphone nicht möglich. Aber spannend war es trotzdem, denn wir haben uns den Weg mit Taschenlampen erhellt. Rechts und links geht es steil bergab und man sollte schon trittfest sein. Unser Guide hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass wir nur auf den Boden leuchten dürfen, nicht jedoch in die Höhe, da dies schon die sensiblen Geräte der Forscher stört. Am Ende der Tour sind wir noch zu einer Aussichtsplattform gefahren und den Rest gleaufen. Dort hat uns unser Guide mit einem starken grünen Laser die verschiedenen Sternbilder gezeigt. Ich kenne nur den Großen Wagen, doch dass dieser nur ein Teil der Großen Bären ist, das wuuste ich nciht. Auch haben wir den Drachen, Herkules, die Sternbilder Jungfrau, Schütze und Skorpion gesehen. Mars, Jupiter und Saturn waren neben der Milchstrasse zu entdecken. Gegen 3:30h sind wir wieder am Hotel angekommen *grins*

Unsere letzte Wanderung haben wir erst am Montag zu den Wasserfällen "Marcos y Corderos" unternommen. Hier haben wir uns wieder ein die bewährten Hände der Organisation "Natour-Trekking" begeben.
Die Quellen sind für die Insel lebenswichtig und das Wasser wird fast ausschließlich aus den Wolken "gemolken".
Der Weg dorthin führt durch 13 unterschiedliche Tunnel, die unbeleuchtet und dunkel sind. Am witzigsten ist Nummer 12, denn hier entkommt man dem Wasser garantiert nicht. Es strömt aus allen Richtungen auf die Wanderer ein und ein Schutz für den Rucksack und die Kamera ist absolut sinnvoll. Aber auch hier hat unsere Taschenlampe wieder gute Dienste geleistet. Ein Helm ist bei der Wanderung Pflicht und sinnvoll.
Unser letzter Aufstieg betrug nur 50 Höhenmeter, aber die hatten es in sich. Oben hat uns unser Guide erwartet und jeder, der wollte hat einen Helm voll frisches Wasser über den Kopf bekommen.... puhhhh... kakakakalt.... aber sehr erfrischend *lach*
Am Ende der ersten Etappe kann man entschieden, ob man wieder zum Ausgangspunkt zurück geht oder einen Abstieg durch eine Schlucht mitwandert. Keine Angst, es sind für beide Wege Guides dabei. Dass es diese Wanderungen in sich haben, zeigt die Tatsache, dass ausgerechnet an diesem Tag zwei Personen gestürtzt sind. Eine Dame ist beim Abstieg an dieser "Treppe" so schwer gefallen, dass sie mit dem Heli von der "Bergwacht" ausgeflogen und am Abend noch operiert werden musste. Ein kleiner Junge hat sich den Fuss beim "Stone-Hopping" in der Schlucht verstaucht. Ich wünsche an dieser Stelle beiden gute Besserung.

Mein Schatz und ich haben in diesen 5 Tagen gute 50km zu Fuss zurück gelegt. Die kleinen Spaziergänge in Los Llanos oder El Paso nicht mitgezählt. Eine Woche ist eigentlich viel zu kurz, aber wir freuen uns schon auf den nächsten Urlaub auf La Palma. Wir durften nette Menschen kennen lernen, die ebenfalls Wandern zum Hobby haben. Diese Begnungen sind für uns das Salz in der Suppe.
Natürlich haben wir auch im Atlantik gebadet, aber reine Strandtage gibt es bei uns nicht. Und noch am Morgen unserer Abreise haben wir das Salz auf der Haut gespürt.

Ich hoffe, euch gefallen die Aufnahmen und ich freue mich natürlich über über Kommentare.

Liebe Grüße - eure Andrea

Kommentare:

  1. Andrea Danke fuer deine Nette Komentare
    many thanks
    and you have share lovely Photo von Urlaub
    niceeee two thumbs up
    I will see your blog then after office hour
    halb tag arbeite ich
    hugs
    Monika

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  2. Hallo Andrea.

    Schöne Umgebung, wo Sie waren.
    Schöne Bilder, die Sie getroffen haben.
    Beängstigender schmal, dass Weg zu gehen brbrbb.

    Groettie von Patricia.

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  3. Die Umgebung kenne ich. Wir waren vor einigen Jahren mal auf La Palma zum Wandern. es war herrlcih.
    Liebe grüße Beate

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  4. Vielen lieben DANK für den tollen Bericht, die vielen Eindrücke die uns mitgebracht hast.. .echt klasse... bin begeistert von der Insel, denn aus deiner sicht hab ich sie noch nicht gesehen.
    Komm mir gut ins wochenende
    LG anja

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Ich freue mich, dass du dir heute Zeit für einen Besuch auf meinem Bastelblog genommen hast. Das ist in der schnelllebigen Zeit nicht selbstverständlich.

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